27.11.2017

LFV M.-V. bezieht Stellung hinsichtlich der Strukturreform für die Aufstiegsregelung zur 3. Liga


Der Vorstand des Landesfußballverbandes Mecklenburg-Vorpommern hat sich auf seiner Beratung am 24. November 2017 auch ausführlich mit der derzeit bundesweit geführten Diskussion zur möglichen Änderung des Auf- und Abstiegs in den Spielklassen der Regionalligen und der Dritten Liga befasst. Im Hinblick auf eine abschließende Entscheidung am 8. Dezember auf dem außerordentlichen DFB-Bundestag in Frankfurt wurde nachfolgende Position erarbeitet:

  1. Der auslösende Faktor für die derzeitige Strukturdiskussion ist darin begründet, dass seit Bestehen der fünf Regionalligen deren Meister kein direktes Aufstiegsrecht – wie ansonsten in allen anderen Spielklassen üblich – haben, sondern sich nach Beendigung ihrer Meisterschaftsspiele in der jeweiligen Regionalliga über drei Relegationsspiele mit sechs teilnehmenden Vereinen für die derzeit drei Aufstiegsplätze für die Dritte Liga qualifizieren müssen.
  2. Um ein direktes Aufstiegsrecht auch den Meistern der Regionalligen gewährleisten zu können, werden gegenwärtig – und fast täglich zunehmend – mehrere Varianten diskutiert und hierbei um Mehrheiten bei denen geworben, die als Delegierte am 8.12.2017 in Frankfurt anwesend sein werden.
  3. Da die Dritte Liga für eine Problemlösung ein Entgegenkommen in der Art signalisiert hat, dass es künftig für einen Aufstieg in die Dritte Liga vier Plätze und somit auch vier Absteiger geben kann ist daran geknüpft, dass dann auch die Struktur der Regionalligen von derzeit fünf Staffeln auf vier angepasst werden muss. Insoweit unterstützt der LFV M.-V. jeden Vorschlag, der dieser Vorgabe folgt, wobei die Neustrukturierung der dann vier Regionalligen nach objektiven Kriterien (flächenmäßige Ausdehnung der neuen Regionalligen, Reisewege für Vereine, Anzahl spielender Mannschaften insgesamt im neuen Gebiet, …) erfolgen sollte.  
  4. Dahingehend sind alle Vorschläge, die an einem Festhalten von fünf Regionalligen geknüpft sind, nicht zielführend für eine umfassende Problemlösung, weil sowohl die Bedingung der Dritten Liga (künftig vier Auf- und Absteiger) als auch das direkte Aufstiegsrecht für alle für Meister der Regionalligen nicht mehr gegeben sind.

Joachim Masuch
Präsident LFV M.-V.



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