Prävention

Der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern ist mit seinen rund 54.000 Mitgliedern der größte Dachverband des Landessportbundes. In zahlreichen Projekten haben der Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung und der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern gezeigt, welche Bedeutung der Prävention im Fußballsport zu Gute kommt.

Bisher sind gemeinsam die Präventiv-Projekte „Für Toleranz – Gegen Gewalt im Fußball“, „Gegen Gewalt und Rassismus im Amateurfußball“ und „Gegen Gewalt, Extremismus und Diskriminierung im Fußball“ erfolgreich umgesetzt worden oder werden weiterhin umgesetzt. Da Prävention bekanntlich zeitlos ist, beschäftigt sich der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern täglich mit fortführenden Programmen und relevanten Sicherheitsrichtlinien.

Derzeit werden über das Projekt „Für Fairplay im Fußball – Auf und neben dem Platz“ vordergründig Vereine und Ordner im Umgang mit Aggressionen und Gewalt im Sinne von Prävention, Intervention und Deeskalation geschult und Veränderungsprozesse an der Vereinsbasis begleitet.

Alle Projekte verstehen sich als Teil eines Präventionsnetzwerks, in dem neben den Vereinen auch Polizei, Schulen und kommunale Einrichtungen ihren Platz haben sollen.

Hinzuzufügen ist hier vor allem, dass seit 2011 eine Arbeitsgruppe „Sicherheit und Ordnung“ eingerichtet worden ist und eine Bestätigung von einheitlichen Sicherheitsrichtlinien und Stadionverbotsrichtlinien durch den Vorstand des Landesfußballverbandes Mecklenburg-Vorpommern erfolgte.

Der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern wendet sich in Zusammenarbeit mit der „Mobilen Beratung im Sport – MoBiS“ des Landessportbundes Mecklenburg-Vorpommern mit allem Nachdruck gegen jegliche Form extremistischer, rassistischer, fremdenfeindlicher Erscheinungen und Gewaltverhalten. Dies gilt für alle Fußballspiele in den Stadien der Bundesligen, der 3. Liga und natürlich auch für den Spielbetrieb sämtlicher Amateurspielklassen. Alle Verantwortlichen für die Organisation und Durchführung von Fußballveranstaltungen sowie ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind - wie auch jeder verantwortungsbewusste Zuschauer - aufgefordert, allen Beobachtungen über extremistische und fremdenfeindliche Erscheinungen unverzüglich entgegenzutreten.

Ziele:

  • Verbesserung der Sicherheit bei Sportveranstaltungen
  • Verbesserung der Rechtskenntnisse von Vereinsfunktionären und eingesetzten Ordern
  • Erzeugen von Handlungssicherheit bei Vereinsfunktionären und Ordnern an der Basis
  • Information über den Umgang mit rechtextremen Erscheinungsformen bei Spielern und Zuschauern
  • Schaffung von Handlungssicherheit bei unberechtigtem Abbrennen von Pyrotechnik auf dem Sportgelände
  • Informationen über Möglichkeiten der Fanarbeit
  • Informationen über die Ultrabewegung im Land Mecklenburg-Vorpommern
  • Förderung der demokratischen Teilhabe und Gemeinwesenkultur in Sportvereinen
  • Aktiver Kampf gegen Extremismus und Beitrag zur Aufklärung
  • Vermittlung von gesellschaftlichen Werten und Normen im Rahmen des Sports

Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.
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