29.06.2017

Torgelow verteidigt Titel im Lübzer Pils Ü35-Cup


Mit der 20. Ausgabe der Großfeldmeisterschaft im Bereich der Ü35-Herren stand auf der Sportanlage des SFV Nossentiner Hütte ein kleines Jubiläum an. Leider kam es nach der kurzfristigen Absage des Lübzer SV erstmals nach 2014 zu einem Kräftemessen von nur fünf Mannschaften. Im Modus „Jeder gegen Jeden“ wurde parallel auf beiden Rasenplätzen um den Turniersieg beim Lübzer Pils Ü35-Cup gekämpft.

In den zehn Turnierspielen fielen bei wohltuend fairem Agieren aller Akteure und umsichtiger Spielleitung der beiden Schiedsrichterteams insgesamt 22 Tore. Die Entscheidung fiel erst im letzten Spiel: Hier benötigte der Torgelower FC Greif für die angestrebte Titelverteidigung im Aufeinandertreffen mit dem 1.FC Neubrandenburg einen Erfolg mit drei Toren Differenz. Zur Halbzeit hieß es bereits 3:0, doch dann konnten die Viertorestädter verkürzen. Postwendend hieß es aber 4:1 und der erneute Titelgewinn der Greifen war dann spätestens mit dem Treffer zum 5:1 endgültig unter Dach und Fach.

Denn in der Tabelle zog Torgelow dann in Sachen Torverhältnis am punktgleichen FC Anker Wismar vorbei. Der direkte Vergleich den beiden Teams endete 1:1. Den dritten Platz machte der Gewinner des Lübzer Pils Ü35-Cups von 2015, der Kröpeliner SV, mit einem 1:0-Erfolg gegen Grimmen – es war der erste Sieg im fünften Turnierspiel für den KSV – perfekt. Damit blieb den Grimmenern nur Platz fünf bei einem Unentschieden gegen Neubrandenburg.

Der alte und neue Landesmeister stellte mit Daniel Pankau auch den besten Torschützen (vier Tore). Daniel Eupen-Köhn und Jens Machold vom FC Anker Wismar erzielten jeweils einen Treffer weniger. Je zwei Tore steuerten Alexander Allert und Jeffrey Latza zum Turniersieg ihres TFC bei. Die abschließende Siegerehrung und der Platzierten nahm der Vorsitzende des Spielausschusses des Landesfußballverbandes Mecklenburg-Vorpommern (LFV M.-V.), Ulf Kuchel, vor.

"Ein Kompliment haben sich im Besonderen auch die Sportfreunde Beyer, Buchmann, Scheffler, Strübing, Stüber und Wagner verdient, die sich einen Tag nach ihrem Schiedsrichter-Leistungstest als Unparteiische zur Verfügung stellten", erklärte Jürgen Runde, Verantwortlicher für den Spielbetrieb der Alten Herren im LFV-Spielausschuss. Lobende Worte gab es von ihm auch für die Organisatoren in Nossentiner Hütte um Dr. Hartwig Kurth: "Sie begleiteten die Jubiläumsendrunde wie schon in den Jahren zuvor gewohnt
umsichtig."




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