15.03.2017

Eine lang verdiente Anerkennung für 18 Unparteiische


Der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern (LFV M.-V.) ehrt im Rahmen der Aktion „Danke Schiri“ des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zum zweiten Mal Referees aus seinen sechs Kreisverbänden. Die Auszeichnung erfolgt wie schon im Vorjahr in drei ausgeschriebenen Kategorien: Schiedsrichterinnen, Schiedsrichter im Altersbereich U50 sowie Schiedsrichter Ü50. Die offizielle Ehrungsveranstaltung, auf der auch die jeweiligen Landessieger der drei Kategorien bekanntgegeben werden, findet am 23. März ab 18 Uhr in der DEKRA-Zentrale in Rostock (Charles-Darwin-Ring 7, 18059 Rostock) statt.

Die DFB-Aktion „Danke Schiri“ wird bundesweit in allen 21 Landesverbänden von der DEKRA unterstützt. Die Ehrungen in Rostock wird neben LFV-Präsident Joachim Masuch daher Dr. Manfred Preetz, Niederlassungsleiter der DEKRA Automobil GmbH Niederlassung Rostock-Stralsund, vornehmen. Die Ehrungskommission für die insgesamt 18 auszuzeichnenden Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter wird durch den Vorsitzenden des Schiedsrichterausschusses des LFV M.-V., Torsten Koop, sowie FIFA-Assistent Markus Häcker komplettiert.

Wesentliche Kriterien bei der Auswahl der Kreis- und Landessieger waren das Engagement rund um das Schiedsrichterwesen (z.B. Unterstützung für junge Schiedsrichter, Einsatz in der Schiedsrichterwerbung, Anzahl der geleiteten Spiele, Mitarbeit bei Lehrgängen, positives Teamverhalten) sowie besondere erbrachte Leistungen in den zurückliegenden Jahren bzw. teils auch Jahrzehnten. Die Geehrten erhalten jeweils eine Urkunde und ein Präsent. Die drei Landessieger werden im Anschluss zur bundesweiten Dankeschön-Gala im Rahmen der DFB-Aktion „Danke Schiri“ eingeladen.

Mit der Aktion soll die bedeutungsvolle Funktion der Unparteiischen im Fußballsport hervorgehoben werden. Im Mittelpunkt stehen eben jene fußballbegeisterten Mädchen und Jungen sowie Frauen und Männer, die Woche für Woche den nicht immer sachlichen Kritiken der Spieler, Trainer und Zuschauer auf den zahlreichen Sportplätzen in unserem Land ausgesetzt sind. Positive Anerkennung oder Aufmerksamkeit gibt es für sie jedoch nur in den seltensten Fällen.

Aber: „Ohne Schiedsrichter geht es nun mal einfach nicht“, macht Torsten Koop, Schiedsrichterobmann im LFV M.-V., nochmals deutlich. „Für all die verbrachten Stunden und erbrachten Leistungen auf den Sportplätzen, für das tatkräftige Wirken im Hintergrund und für das Engagement auch außerhalb des Sportes sind alle Nominierten positive Beispiele“, sagt Koop weiter. Es seien sportliche, leistungsbereite Menschen aus allen Altersklassen, die schon seit vielen Jahren in den unterschiedlichsten Ligen im Landes- und Kreisspielbetrieb im Einsatz sind und deren Leidenschaft weit über das eigentliche Wirken an der Pfeife hinausgeht. „Sie alle bekommen durch diese Aktion die Anerkennung, die sie schon lange verdienen“, so Koop.


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